Individuelle Systemlösungen

IMAGUS

MFP-Bedieneroberflächen individuell anpassen.

Die Erweiterten Funktionen für Ricoh MFP und Drucker. Passgenaue Integration der Systeme in Arbeitsabläufe und Umgebungen.

Mit den "Erweiterten Funktionen" bietet Ricoh erstmals die Möglichkeit, über die vorgegebenen Standardfunktionen seiner Druck- und Multifunktionssysteme hinaus, die Funktion zu erweitern und die Bedieneroberflächen individuell anzupassen. Die "Erweiteren Funktionen" basieren auf der einzigartigen "Ricoh Embedded Softwarearchitektur". Diese Java-basierte Open Source Schnittstelle bietet Kunden und Dienstleistern die Möglichkeit zu einer Vielzahl von Anpassungen und Erweiterungen für die Ricoh Druck- und Multifunktionssysteme. Ziel der "Erweiterten Funktionen" ist es unter anderem Anforderungen, die in der Vergangenheit nur mit zusätzlicher Hard- und Software zu realisieren waren, nun in die Systeme zu integrieren. Mit den "Erweiteren Funktionen" können sogar kundenspezifische Programme erstellt und auf den Systemen ausgeführt werden! So wird das System zum Beispiel zur Schnittstelle zu einem vorhandenen Dokumenten Management System oder einer Datenbank. Ricohs Drucksysteme gehen mit den "Erweiterten Funktionen" weit über ihre klassische Multifunktionalität hinaus und werden zu zentralen Mensch-Maschine Schnittstellen in der Dokumenteninfrastuktur.

Leistungsbeschreibung

Erweiterte Funktionen - Ready to go! Individuelle Anpassung der Benutzeroberfläche
Hiermit kann die grafische Benutzeroberfläche des MFP vereinfacht und angepasst werden. Möglich ist es so zum Beispiel, mit Hilfe von Bildern Funktionalitäten schneller begreifbar zu machen. Es können für Bedienelemente Berechtigungen vergeben werden, um damit eine unbefugte Benutzung auszuschließen oder Funktionen einzuschränken.

Verschiedene Benutzeranmeldungen
Es ist möglich, durch ein im Gerät integriertes Kartensystem oder durch den Einsatz von Näherungschips die Anwender zu identifizieren. Dabei werden eine Vielzahl von gängigen Kartenstandards unterstützt. Alternativ dazu kann eine Identifizierung auch über ein Anmelden mit Windows-Benutzerkennung oder mittels eines PIN-Codes erfolgen. Alle Methoden der Anmeldung sind in ein vorhandenes System (ADS, LDAP, usw.) integrierbar, wodurch eine "Null Administration" im Betrieb erreicht wird.

Verteiltes, sicheres Drucken
Bei dieser Funktion können alle Druck- und Multifunktionssysteme zu einer Gruppe zusammengefasst werden. Die Benutzer senden ihre Druckjobs über einen gemeinsamen, einheitlichen Treiber in die Gruppe hinein und können sie dann an jedem beliebigen Gerät abholen (FollowMePrint)! Alternativ können die Druckjobs am System auch wieder gelöscht werden. Diese Funktion bietet eine maximale Ausfallsicherheit und einen guten Lastenausgleich zwischen den Ausgabesystemen.
Auch beim "Verteilten Drucken" wird durch die Standardschnittstellen eine vollständige Integrationj in die vorhandene Infrastruktur des Kunden ermöglicht. Somit ist nur ein minimaler Aufwand für die Installation und Administration der Lösung nötig.

Delegations-Druck
(als Erweiterung des "verteilten, sicheren Druckens")
Der Vorgesetzte delegiert einen Druckauftrag an seinen Mitarbeiter, der Professor an seine Studenten, ein Kollege an einen anderen Kollegen -alles ohne großen Aufwand. Oftmals ist es notwendig, dass ein anderer als derjenige der die Dokumente erzeugt hat, diese am Multifunktionssystem abruft. Dies kann z.B. in Arbeitsgruppen der Fall sein, wo ein Teilnehmer seine Dokumente auch allen anderen Mitgliedern der Arbeitsgruppe zur Verfügung stellt.

Formular-Druck
Sollen Anwender oft genutzte Standarddokumente, wie bestimmte Formulare odder Anträge direkt am Multifunktionssystem ausdrucken können, ohne diese umständlich zu suchen, so ist dies mit dieser Lösung realisierbar. Dabei werden die Dokumente allerdings nicht auf dem Multifunktionssystem selbst, sondern auf dem zentralen Dokumentenserver der "Erweiterten Funktionen" zur Verfügung gestellt. Dadurch wird das Drucken solcher Dokumente, unabhängig von der VErfügbarkeit einzelner Systeme, ermöglciht!

Accounting
Alle gedruckten oder kopierten Dokumente können einen Benutzer oder einer Kostenstelle zugeordnet werden. Die Accounting-Daten werden in einer zentralen Datenbank abgelegt und stehen über eine SQL Schnittstelle für Auswertungen zur Verfügung.

Faxen durch Anbindung an einen vorhandenen Faxserver
Wird ein Faxserver unterhalten, so kann dieser mit Hilfe der "Erweiterten Funktion" für das Versenden von papiergebundenen Dokumenten über das Multifunktionssystem genutzt werden. Nach der Eingabe der Faxnummer am System wird diese mit dem eingescannten Dokument und allen evtl. darüber hinaus benötigten Angaben an den Faxserver weitergeleitet. Dieser übernimmt dann den Versand des Dokumentes. Hat der Benutzer sich am Multifunktionssystem angemeldet, so kann ein Sendebericht z. B. per Mail, an den Versender zugestellt werden. Durch diese Lösung sind keine Faxmodule in den Geräten mehr nötig. An seinen Standort und in der Telefonanlage muss keine Fax-Infrastruktur mehr zur Verfügung gestellt werden.

Neue Scan-Funktion umfangreich, einfach und sicher!
Die E-Mailadresse eines angemeldeten Benutzers kann automatisch als Absender und/oder Empfänger für die gescannten Dokumente eingesetzt werden! Dadurch ist ein anonymes Scannen nicht mehr möglich. Das Homelaufwerk des angemeldeten Benutzers kann aus dem ADS- oder LDAP-Verzeichnis ausgelesen und als Netzwerk Scanziel festgelegt werden. Für jedes Scanziel oder jede Benutzergruppe können Einstellungen fest hinterlegt werden, wodurch Fehleingaben minimiert werden und einfachste Benutzung sichergestellt ist. Es ist keine Administration der Scanfunktion nötig, da alle Informationen aus dem ADS oder dem LDAP Verzeichnis ausgelesen werden können. Der Vorteil gegenüber den Standardscanfunktionen der MFP liegt in der neuen Flexibilität. Die Funktionalitäten können beliebig z.B. in einer Oberfläche kombiniert werden, genau abgestimmt auf die Erfordernisse der Benutzer.

Anbindung eines Dokumenten Management Systems
Ein gutes Beispiel für die Nutzung dieser Fähigkeiten der "Erweiterten Funktionen" ist die Anbindung eines Multifunktionssystems an ein vorhandenes Dokumenten Management- oder Archivsystem. Dabei kann diese Anbindung weit über das klassische "einscannen" und Ablegen hinaus gehen. Möglich ist zum Beispiel eine Verschlagwortung am Multifunktionssystem schon beim Scannen der Dokumente. Die Schlagwörter werden dann je nach Archivsystem, als XML oder andere Metadaten übergeben. Die eingetroffenen Dokumente können sofort und vollständig indiziert und im richtigem Zielarchiv abgelegt werden.

Prozesssteuerung über SOAP
Die Übergabe von Metadaten an einen nachgelagerten Prozess kann aber auch über die SOAP Schnittstelle der "Erweiterten Funktionen" erfolgen. So ist es dem Multifunktionssystem möglich entfernte Prozesse anzustoßen oder Teil einer Prozesskette zu werden.

Technische Daten

Systemanforderung / Serverkomponenten
Die Auslegung der Hardware für die Serverkomponenten ist hauptsächlich von der Anzahl der Benutzer, Ausgabesysteme und Dokumente abhängig, die unterstützt werden sollen.

Die minimalen Hardwareanforderungen sind:

  • Pentium 4 1.2GHz oder vergleichbar,
  • 1 GB RAM,
  • 80 GB HD

Für das Betriebssystem zur Installation der Serverkomponenten gilt folgendes:

  • Linux,
  • Windows 2000 (oder höher),
  • MacOSX 10.4,
  • JAvaVM 1.4.x

Die Software ist eine Java Applikation und benötigt daher die Java Virtual Machine in der Version 1.4.x

Scan to Mail
Für die Scan to Mail Funktion werden die Protokolle SMTP und POP3 benötigt.

Scan to Home
Für das Scannen in das Homeverzeichnis wird das Protokoll LDAP oder eine ADS Anbindung benötigt. Zum Ablegen in das Verzeichnis muss SMB oder FTP aktiv sein.

Verteiltes, sicheres Drucken
LPD muss auf dem Rechner, der die Serverkomponenten aufnimmt, deaktiviert sein. Weitere technische Spezifikationen und das Design sind vorbehalten.